Campingregeln

Zelten erfindet sich gerade wieder neu und ist in der wirtschaftlich angeschlagenen Zeit perfekt für das Urlaubsbudget. Denn ein Campingurlaub ist günstig, er hilft sparen und trotzdem muss nicht auf das große Abenteuer verzichtet werden. Er ist es, der Freunde wieder zusammenschweißt und Familien wieder aneinander näher bringt. Greenhorns unter den Campern sollten sich folgende Regeln zu Herzen nehmen.

Camping-Glossar: Zelte

Der ebene Boden bringt’s! Der Grund, auf dem das Zelt gestellt wird, gehört anfangs abgecheckt. Steine und Wurzeln gehören entfernt. Der Rücken findet nur an einem gleichmäßigen Boden Gefallen. Es empfiehlt sich mit dem Kopf nach unten zu schlafen, wenn eine leicht schiefe Ebene vorhanden ist.

Lieber ein Schattendasein führen. Der Schatten gehört genutzt. Wer der Kategorie Langschläfer angehört, der baut das Zelt so auf, dass der Schatten bereits frühmorgens auf das Zelt fällt. So muss nicht mit den Hühnern aufgestanden werden.

Nicht Häschen in der Grube spielen. Wer in einer Grube sitzt, wird im Handumdrehen nass. Besser geschützt sind die Campingfreunde auf einem Hügel oder zwischen Bäumen.

Bist Du noch ganz dicht? Hoffentlich! Wer einen windgeschützten Ort wählt, ist es. Denn reiben Innen- und Außenzelt erst einmal aufeinander, ist das Zelt nicht mehr regenfest. Ab und an die Spannung der Zeltwände zu checken, ist sehr empfehlenswert. Den Eingang sollte windgeschützt sein. Die Zipps gehören immer geschlossen, so bleiben unerwünschte Gäste wie Insekten draußen.

Nun wird es schräg! Wer auf die Standhaftigkeit seines Zeltes aufbauen möchte, der schlägt die Zeltnägel schräg in Richtung des Zeltes in den Boden.

Schön trocken bleiben. Im Vorzelt sollte nichts über die Nacht hinweg verweilen. Alles gehört sorgfältig ins Zeltinnere gepackt. Kleidungsstücke, Schuhe, Handtücher und Co ab damit ins Innere.

Ein kühles Lüfterl zwischendurch. Cool bleiben und das auch bei brütender Hitze. Wenn das Zelt nahe am Wasser aufgebaut ist und gelegentlich gelüftet wird, gelingt dieses Vorhaben.

Schlaf gut und träum süß! Auch beim Camping möchte der Urlauber geruhsam nächtigen. Am besten gelingt das auf einer Luftmatratze. Es gibt auch solche, die ein extra aufblasbares Kopfteil besitzen. So kann der Polster gut ersetzt werden. Auf jeden Fall darf auf die Luftpumpe nicht vergessen werden.

Was eine Wäscheleine nicht alles kann. Sie gehört eingepackt, denn sie erfüllt nicht nur ihren Zweck, sondern sie eignet sich auch perfekt als Schattenspender.

Auf geht’s, zusammengepackt wird. Folgende Utensilien müssen mit in den Urlaub: Taschenlampe, Toilettenpapier, Feuchttücher, Sonnencreme, Mückenschutz, Kopfbedeckung, Kopfschmerztabletten, Ohrenstöpsel, Plastiksackerl für Müll, Spiegel, Taschenmesser, Sitzmöglichkeiten, Hängematte, Thermoskanne, Luftpumpe für die Luftmatratze. Bestimmt fällt dem Urlauber auch noch etwas ein.

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