Wintercamping

Das Faszinierende am Campen im Winter ist die Ruhe und Friedlichkeit, die eine Schneelandschaft vermittelt. Dazu: keine großen Menschenmassen, keine lästigen Fliegen und Stechmücken, dafür allerhand Spaß und Spiel im Schnee. Ein wenig Vorbereitung und Sie werden überrascht sein, wie angenehm komfortabel ein Wintercamping sein kann.

Natürlich unterscheidet sich das Wintercampen deutlich vom Campen im Sommer. Extremere Witterungsbedingungen und kürzere Tage verlangen einem mehr ab hinsichtlich Planung und Ausrüstung.

Wichtig zu beachten sind folgende Punkte:

  • Freunde oder Bekannte, die Erfahrung mit dem Wintercamping haben, als Begleiter mitnehmen
  • Wettervorhersage für Ihre favorisierte Region abrufen
  • Plan mit Ihrer Reiseroute den Zuhausegebliebenen hinterlassen
  • Checkliste zusammenstellen, bevor Sie Ihre Ausrüstung packen, damit Sie nichts Wichtiges vergessen
  • auf das Unerwartete vorbereitet sein und entsprechende Hilfsmittel einpacken wie Erste-Hilfe-Set, Taschenlampe, Feuerzeug, Werkzeug, Notrationen Essen und Wasser.

Kleidung und Ausrüstung

Die einfache Regel für die richtige Kleidung beim Wintercamping ist: warm und trocken bleiben. Wind- und wasserfeste Jacken und Hosen, am besten mit atmungsaktiver semipermeabler Membran, sind ein Muss. Empfehlenswert ist auch das „Zwiebelschalenprinzip“ mit Unterwäsche (synthetisch), einer Unterziehjacke aus Fleece oder Microfleece und der äußeren Hülle, die aus Gore-Tex-Material bestehen sollte oder aus anderen wasserabweisenden Materialien.

Winterstiefel mit rutschfesten Sohlen, wasserdichter Verarbeitung und kälteabhaltender Fütterung, wie beispielsweise bei Hiking Boots, eignen sich besonders gut für winterliche Gegenden. Handschuhe, Mützen und dicke Socken sowie eine Brille gegen Sonne und Wind gehören ebenfalls zu einer vollständigen Kleidungsausstattung beim Wintercamping.

Die richtige Behausung

Wer mit dem Zelt unterwegs ist, sollte auf dessen besondere Stabilität und Standfestigkeit achten. Wände und Boden sollten aus extra starken Materialien bestehen und witterungsbeständig sein. Ein Vorzelt eignet sich besonders gut, um die Ausrüstungsgegenstände geschützt ablegen zu können und nicht in den Innenraum, der trocken bleiben sollte, mit hinein nehmen zu müssen. Vorzelte sollten auch zwei Eingänge besitzen, damit im Ernstfall alle Personen schnell genug Schutz finden.

Eine windgeschützte Stelle ist beim Aufstellen des Zeltes vorzuziehen. Ist der Platz frei von Lawinengefahr? – Diese Frage sollten Sie auf jeden Fall stellen. Genauso wie die Frage, ob Sie sich dort im Dunkeln zurechtfinden werden bzw. ob noch andere Camper in der Nähe sind, die Sie im Notfall um Hilfe bitten könnten.

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